Konzertsommer

25. Juni 2008

Kaum sind spielfreie Abende angesagt, verwaist mein Blog. Natürlich liegt’s nicht an den mangelnden Euro-News sondern vielmehr an der fehlenden Fingerkraft. Momentan haue ich Stunde um Stunde für meine Diplomarbeit in die Tasten, und bin dementsprechend Abends nicht mehr so schreibfreudig und fingerfertig. Als Kompensation biete ich hier ein paar Konzert- und Festivaltipps für den langsam in die Gänge kommenden Sommer. Es bleibt zu hoffen, dass er sich nicht schon bald wieder verabschiedet. Auch wenn’s bisweilen zu heiss zum Denken ist, freuen wir uns doch über ein bisschen Sommerbräune und einen lauen Abend mit Gegrilltem und Salat auf der Terrasse; oder eben über tolle Musik, gemütliche Stimmung und ein kühles Bier unter freiem Himmel.

In diesem Sinne – hingehen, staunen und geniessen! Und zwar hier:

-> Montreux Jazz Festival / 4.-19- Juli: Zwar nicht ganz umsonst und auch nicht draussen, dafür hochkarätig und extrem erlebenswert – vor allem wenn man nicht gern in einem Meer von besoffenen Teenies badet, wie an den anderen grossen Festivals üblich. Empfohlen: Mark Ronson am 12.7., Sophie Hunger am 6.7. (S.H. war eines meiner Konzerte des Jahres 2007) und natürlich die göttlichen The National am 16.7.

-> Openair Chrutwäje / 4. Juli: Das Programm haut einem zwar überhaupt nicht aus den Socken, aber hingehen tut man trotzdem weil’s so nahe ist, so viele bekannte Gesichter dort rumhuschen und sowieso: Support your local scene!

-> Artists for Tibet / 6. Juli: Die Young Gods, Mich Gerber, Heidi Happy und viele mehr gratis und franko auf dem Berner Bundesplatz – und dabei noch Gutmensch sein, indem man durch Anwesenheit seine Solidarität bekundet.

-> Sigur Ros im Les Docks / 9. Juli: Träumen mit den herzerwärmenden Isländern. Hoffentlich regnet’s draussen.

-> Paléo Festival Nyon / 22.-27. Juli: Egal wer spielt – immer einen Besuch wert! Tolles Gelände mit einmaliger Ambiance, super Beizlilandschaft (Tipp: Brote mit diversen Aufstrichen – keine Ahnung mehr, wie die heissen, aber sind jedes Jahr da) und sehr fairen Bierpreisen. Und am Auftaktabend mit einer tanzenden Jane vor der Bühne, wenn dEUS spielt.

Soviel mal für den Juli. Weitere Tipps dann, wenn’s soweit ist – eis nachem andere! Für alle Sonnenflüchtigen gibt es übrigens auch Clubs, die im Sommer geöffnet sind: tickets.petzi.ch. Na, wenn alle diese Konzerte mal kein Trost für uns Daheimgebliebene oder Daheimbleibende sind! Wer will da noch ans Meer..

Ja gut, ich geb’s zu. Ich würde den Eintagespass des Paléos gewissenlos gegen eine Woche Ferien am Strand tauschen. Angebote nehme ich per sofort über die Kommentarfunktion entgegen.

Entry Filed under: Kultur, Musik. Schlagworte: , , , , , , , , .

2 Comments Add your own

  • 1. monsieur fischer  |  25. Juni 2008 at 20:00

    hach… jetzt hab ich mich durch die programme von montreux und paléo gezappt und mein herz blutet.. tolle sachen wie adele, vanessa paradis, soko, manu chao, vive la fete, IAM, kravitz, deep purple und so weiter und so weiter…

    … ich könnte mich in den ruin treiben wenn es ums ticket kaufen geht. aber ich gebe dir vollkommen recht, in nyon ist es einfach wunderschön! und ich glaub diese leckeren brötchen heissen schlicht tartes, nicht??

  • 2. Jane  |  1. Juli 2008 at 22:34

    Etwas verspätet, aber doch noch.. Mit den Tartes könntest du Recht haben! Und mit dem finanziellen Ruin sowieso!

Leave a Comment

Required

Required, hidden

Some HTML allowed:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <pre> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Trackback this post  |  Subscribe to the comments via RSS Feed


Blogabo

Neueste Artikel

Neueste Kommentare

Other Blogs

Archive