Armengenössig

1. Juli 2008

Seit heute Abend habe ich es schwarz auf weiss: Ich bin armengenössig! Sagt mir meine Steuererklärung. Ich frage mich, soll ich nun vor unserem Haus eine Kollekte aufstellen? Oder ein Spendenkonto zu Gunsten verarmter Kulturmanager eröffnen? Diese Erkenntnis wirft ein ganz neues Licht auf mein Nachdiplomstudium in Kulturmanagement: Die Finanzfächer sollten dringend um den Teil „Schuldnerberatung“ ergänzt werden. Und anstatt eines Projektweekends sollte vielleicht eher Überlebenstraining inkl. Schlafen unter der Brücke angeboten werden. Nun denn, wenigstens bezahle ich nur 1000 Fränkli Steuern. Und vielleicht kriege ich ja demnächst in der Gassenküche Zmittag, wenn ich meine Steuererklärung vorweise?

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  • 1. Sya72  |  6. August 2008 at 15:25

    Salut Jane.
    Back on Track, den hier hab ich verpasst, genau das Thema für mich…

    Falls Du doch noch eine Karriere nach der Ausbildung anvisieren solltest, hier auch etwas, was sich nicht lohnt:

    http://www.focus.de/kultur/musik/strassenmusiker-arme-schlucker_aid_142135.html

    Sehr schön auch die Passage, dass Angus Young von AC/DC in Hamburgs Strassen einfach keinen Erfolg hatte.

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