Archive for August 2008
Sonnenbrille + Ohropax einpacken!
Wer dieses Wochenende noch das letzte Mal Kulturluft unter freiem Himmel schnuppern möchte, dem sei ein Reisli ans Open Air Gränichen empfohlen: www.openairgraenichen.ch. Das Gränicher Moortal (es ist nicht so sumpfig, wie’s tönt!) lädt mit No Fun At All, Cataract, Gustav & son lonely Heart Attack Band und vielen mehr auf eine Freiluftparty ein. Und wen die Bands nicht interessieren, der kann sich immer noch mit den 50 verschiedenen Drinks an der Hawaii-Bar vertun. Bis dort!
2 comments 22. August 2008
Bla bla
Nach drei Vollzeittagen an der Uni bin ich geistig völlig durchgenudelt – trotzdem scheint mir dies der richtige Zeitpunkt für ein bloggerisches Lebenszeichen zu sein. Endlich wiedermal! Böse Zungen behaupteten schon, dass ich das Passwort zu meiner Blog-Administration längst vergessen hätte und bereits einem neuen Hobby fröhne. Wenn Stress in allen Lebenslagen ein Hobby ist, dann ja.
Nun, aus aktuellem Anlass widme ich meine Buchstabenreihen heute dem Thema „bla bla“. Seines Zeichens ein völlig selbsterklärender Begriff, der mit seinen wenigen zwei mal drei Buchstaben mehr Leere ausstrahlt, als wenn da statt Buchstaben Leere wäre. „bla bla“ wird aber landläufig völlig unterschätzt, denn es ist absolut leistungsstark. Es vermag nämlich nicht nur Leere auszustrahlen, sondern sogar welche zu erzeugen – Leere in meinem Kopf nämlich. So geschehen heute Nachmittag in der drittvordersten Reihe im Zimmer 118 sitzend und den Ausführungen des Dozenten zum Thema „Führungslehre“ (nicht Leere!) lauschend. Zitat: „Es gibt nicht die eine Wahrheit, sondern der Kontext entscheidet über Funktionalität und Dysfunktionalität.“ Aha. Kurz nachgedacht und für den Hausgebrauch auf Deutsch übersetzt: Ob etwas falsch oder richtig ist, hängt davon ab, in welchem Kontext es steht. Klingt logisch, aber bla bla. Was kann ich jetzt konkret damit anfangen? Wenn ich also an der baldigen mündlichen Abschlussprüfung eine falsche Antwort gebe, dann hat einfach der Kontext nicht gestimmt..? Ich meine, Kontext ist ja grundsätzlich einfach mal alles. In Bezug auf die angesprochene Prüfung wäre der Kontext zum Beispiel das fehlende Know-How eines Fachgebietes auf Grund mangelnder Lerninvestition. In diesem Kontext gesehen, wäre also meine Antwort gar nicht so schlecht – dafür, dass ich keine Ahnung hatte, worüber ich sprach.. oder? Bla bla halt.
1 comment 20. August 2008